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Langsame,
aber lang anhaltende Wärme.
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 leich
vorweg der Vergleich: Beim Warmluftkachelofen zünden
Sie fünf Holzscheite an und zehn Minuten später
kommt schon warme Luft aus dem Kachelofen. Beim
Grund-Kachelofen (auch Grundofen oder Speicherofen
genannt) lassen Sie ca. 10 - 15 kg Holz abbrennen
und warten dann mindestens eine Stunde, bis die
Kacheln warm werden und Wärme abgeben. Das
tun sie dann allerdings über viele Stunden.
Oder kurz gesagt: Warmluftofen – ständig
heizen, schnell Wärme. Grundofen – Einmal
heizen, langsame Wärme, aber lange.
Beim Grundofen haben wir wieder einen Feuerraum.
Der kann aus Guss sein (also industriell vorgefertigt
wie der Heizeinsatz beim Warmluftofen) oder –
wie meistens bei Grundöfen – gemauert
aus Schamotte-Steinen. In diesem Feuerraum brennt
nun das Feuer und erwärmt die Wände des
Feuerraumes. Die Heizgase ziehen jetzt aber nicht
durch Metallrohre, sondern durch sogenannte gemauerte
Züge. Und diese gemauerten Kanäle laufen
durch den gesamten Ofen. Der heiße Rauch muss
also durch den ganzen Ofen ziehen, bevor er endlich
zum Schornstein gelangt.
Warum diese Kanäle aus Schamottesteinen gebaut
werden und nicht auch aus Guss oder Blech sind?
Ganz einfach. Metall nimmt schnell Wärme auf,
gibt sie aber auch schnell wieder ab. Die Schamotte-Steine
(ein spezielles Material aus Ton) nehmen die Wärme
aus den Heizgasen zwar langsam auf, speichern diese
Wärme jedoch und geben sie langsam –
d. h. über einen langen Zeitraum wieder ab.
(Heizen
Sie im Backrohr ein Stück Blech und einen großen
Stein eine viertel Stunde auf. Dann nehmen Sie beide
heraus – nicht die Finger verbrennen –
und greifen beide nach einer halben Stunde an. Das
Metall ist inzwischen wieder kühl, der Stein
ist immer noch warm.)
Und diese Wärme, die der Stein bzw. die Schamotte-Steine
im Kachelofen an die Kacheln und diese Kacheln an
den Raum weitergeben, ist eine ganz besondere Wärme.
Es mag verrückt klingen, aber diese Wärme
erwärmt nicht die Luft, sondern nur Körper,
auf die sie trifft. Und das nicht nur z. B. an der
Hautoberfläche wie vorbeistreifende warme Luft,
sondern diese Wärme geht durch und durch –
wie Sonnenwärme. Deshalb genügen bei einem
Grundofen relativ niedrige Raumluft-Temperaturen
und wir fühlen uns dennoch wohlig warm. Je
größer der Grundofen ist, d. h. je mehr
„Züge“ eingebaut sind bzw. je mehr
Speicher er hat, desto länger bleibt er natürlich
warm.
Beheizt wird der Grundofen ganz anders als der Warmluftofen,
und zwar nur einmal pro 12 Stunden. Der Feuerraum
wird mit ca. 10 - 15 kg Holz gefüllt. Das Holz
brennt ab. Wenn nur noch Glut im Feuerraum ist,
wird der Ofen „zugemacht“, d. h. die
Schlitze in der Feuerungstüre, über die
das Feuer die zum Verbrennen nötige Luft bekommen
hat, werden geschlossen. Ebenso wird eine Klappe
dort zugemacht, wo der Rauchzug im Ofen in den Schornstein
mündet. Schließlich soll die Wärme
jetzt im Ofen bleiben und nicht durch den Schornstein
entweichen. Nach ca. ein bis zwei Stunden werden
die Kacheln des Ofens warm. Er lädt sich auf
– wie der Fachmann sagt. Das nächste
mal wird erst wieder morgen früh geheizt.
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Die Funktionsweise des Grundofens
im Schnitt. Der Grundofen hat eine lange Aufheizzeit,
bleibt dafür aber sehr lange warm. Er
sollte nach Möglichkeit durchgeheizt
werden. Die Feuerung wird direkt in die Kachelwände
eingebaut. |
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Der Grundofen im
Überblick |
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lang anhaltende Wärme aufgrund der
Speichermasse |
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angenehmes Raumklima, |
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sparsamer Brennstoff-Verwerter |
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ideal für Allergiker |
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| Kachelofenbau
Dötschel • Carl-Maria-von-Weber-Str. 7 • 95448
Bayreuth | Tel: 0921-22377 • Fax: 0921-12082 |
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